Nächste Schritte mit CURA
wann
Neue Wirtschaftsweisen der Genügsamkeit und der gesellschaftlichen Kooperation bremsen die Wachstumswirtschaft. Indem sie für gesellschaftliche Bereiche eine eigene Wirtschaft in Gang setzen, entlasten sie auch Sozialinstitutionen und damit Steuerleistungen. Sozialabga-ben und Steuerleistungen nähren sich von der Wachstumswirtschaft; treiben sie auch an.
Der Zugang zu Wirtschaftsweisen der Genügsamkeit wird motiviert durch ein Einkommen, das auf der Plattform Gegenwerte aus den Bereichen des alltäglichen Lebens findet. Die einfache Präsenz oder die Dienste in der Nachbarschaft erhalten damit einen messbaren Wert, der das Geben und das Nehmen erleichtert. Damit werden menschliche Ressourcen erschlossen, die zu mehr Lebensqualität führen können.
Es gibt bereits Regionen, die sich mit einer eigenen Komplementär-Währung in ihren Werten austauschen. Um diese Regionen zu verbinden und um immer mehr Menschen den vorteil-haften Zugang zur gesellschaftlichen Wirtschaft zu ermöglichen, soll eine elektronische Platt-form für den überregionalen Austausch geschaffen werden.
CURA begrüsst Unterstützer:innen, welche regionale Körperschaften wie Vereine oder Ge-nossenschaften gründen oder in ihrer Nachbarschaft aktiv werden. Wenn alles gut geht, könnte die Plattform für den überregionalen Austausch im Herbst 2026 starten. Bis es so weit ist, wird das Feld vorbereitet über Netzwerke, Artikel und elektronische Medien.
Durch die teilweise Entkoppelung der Geldwirtschaft von Aufgaben der Zivilgesellschaft erhalten mehr Menschen Zugang zu direkt verrechenbaren Entgelten. CuraCoin, den sie in ihrer Bedarfswirtschaft als Tauschmittel einsetzen können. Öffentliche Leistungen und Steuern werden entlastet und die Wachstumswirtschaft wird sinnvoll reguliert.
