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Ein kluges Paar: Kreislaufwirtschaft und Bedarfswirtschaft

Ohne Gewerbe und Industrie – ohne Kreislaufwirtschaft – funktioniert die Bedarfswirtschaft nicht. Beiden gemeinsam ist, dass sie im guten Zusammenwirken neue Arbeitsplätze für nachhaltig ökologische Wirtschaftsweisen und sinnvolle Tätigkeiten in den Regionen schaffen können. Die Entwicklung in produzierende Kreislauf-prozesse, die restlos in den Naturkreislauf integriert werden, bildet dabei die Herausforderung. Es sind Prozesse, die den Stoffkreislauf lückenlos und ohne eigentliche Abfälle zu schliessen vermögen. Regionales Gewerbe wird aufgewertet, Transportwege verkürzen sich. Das wird zur Folge haben, dass die Expansions-wirtschaft auf ein gesundes Mass entwickelt werden kann. In der sinnvoll eingeschränkten Expansionswirtschaft werden die Steuereinnahmen sinken. Die institutionell getragenen Sozial- und Pflegeleistungen reduzieren sich proportional mit den verminderten Steuereinnahmen. Hier setzt nun die Bedarfswirtschaft ein als Ergänzung zur Kreislaufwirtschaft – das entlastet sie von Steuern für Sozialleistungen. cura ermöglicht strukturelle Anpassungen, welche die schrumpfende Expansionswirtschaft zu kompensieren und die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen vermag. Das bedeutet ein qualitatives Wachstum in die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Breite zu transformieren.

Gleichzeitig werden die Menschen dazu motiviert ihren Überkonsum zu vermeiden. Mehr Sein als Haben ist dafür die Voraussetzung, benötigt jedoch Zeit. Und genau diese Zeit soll durch die Beteiligung an der Bedarfswirtschaft freigestellt werden. Konventionelle Einkommen durch Lohnarbeiten reduzieren sich damit zu Gunsten von mehr Zeit für das eigene Tun. Und dieses Tun kann auch produktiv eingesetzt werden in der Bedarfswirtschaft. Die kreislauffähige Ökonomie wird so aus der heute üblichen Marktwirtschaft heraus erweitert um den Anteil gesellschaftlicher Produktion. Was wiederum strukturelle Veränderungen am Arbeitsmarkt und im Freizeitverhalten nach sich zieht.

Ziel der Bedarfswirtschaft ist, regenerative Finanzierungsmodelle zu etablieren für die persönliche Pflege von Kooperation, Gesundheit und Lebenswelt. Diese Ressourcen im großen Stil zu erschließen, messbar zu machen und direkt zu entlohnen, kann den Aufbau der Kreislaufwirtschaft entlasten. Die Zielgruppe von cura ist Generationen übergreifend. Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren und zukunftsgerichtete Haltungen von «Moderne» sollen dabei zusammenfinden. Zusammenfinden mit gemeinsamen Werten, die das Fundament menschlicher Kulturen bilden. Diese neuen Strukturen in ansprechender Weise an die Gesellschaften anzupassen, wird die weitere Herausforderung der Zukunft sein. cura ist sich dabei bewusst, dass das keine einfache Aufgabe darstellt. Doch wir sind zuversichtlich, dass die Zeit reif ist für tiefgreifende Veränderungen.

Über ein Feedback zur Vision cura freut sich der Autor und der Aufbauverein cura.  

PS: Hinter cura steht ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen visuelle Gestaltung, Sozialmanagement, Blockchain-Architektur und Ökonomie. Die erste praktische Anwendung beginnt Anfang 2027 im Kulturkreis DISPO in Nidau bei Biel-Bienne.

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Ab dem 1. Februar 2027 wird die Website cura erweitert und erscheint in einem neuen Kleid. Wir hoffen, Sie dann mit Neuigkeiten wieder begrüssen zu dürfen.

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